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Von Gandhi zu Walesa:
Der gewaltfreier Kampf für Menschenrechte Weltweit

In dieser Ausstellung kann man unter Anderem auch das Originaltagebuch und die Holzsandalen betrachten, die sich einst im Besitz Mahatma Gandhis befanden. Auf dieser weltweit ersten Ausstellung zum Thema des internationalen gewaltfreien Kampfes, präsentieren wir sowohl die Schreibmaschine, die zum Entwurf der "Charta 77" als auch den Hektographen der zur Vervielfältigung der illegalen Zeitschrift "Umweltblätter", verwendet wurde.

Wir zeigen Beispiele aus verschiedenen Ländern, wie Indien, ehemaligen Tschechoslowakei oder Polen,  wie Menschenrechte durch gewaltlose Proteste bis hin zum Einsatz von Humor durchgesetzt werden können.

Einer unserer Ausstellungen widmet sich den aktuellen Menschenrechtspolitischen Themen. Da dieser Bereich des Museums in den kommenden Jahren laufend aktualisiert wird, haben wir großes Interesse daran, von Ihnen zu erfahren, was hier möglicherweise hinzugefügt werden könnte. Die Fälle von Mikhail Khodorkovsky, Anna Politkovskaya, und Sergei Magnitsky zählen unter Anderem zu den gegenwärtigen Schwerpunkten dieses Bereichs.

Ausstellung „NATO-Mission für Freiheit“

Im Jahr 2012 eröffneten wir unsere neu Dauerausstellung „NATO-Mission für Freiheit“. Die zeigt Geschichte der NATO und ihren Engagement bei unterschiedlichster internationaler Konflikte seit ihrer Gründung im April 1949 bis heute. Videoaufnahmen und historischer Schautafeln in der Verbindung mit Kunstwerken bringen uns das Wesen und die Arbeit der NATO nahe.

Mit dieser Ausstellung sind unsere vorhandenen Themen um den internationalen Kontext des Ost-West-Konfliktes, der durch den Einsatz der NATO letztlich zum Sieg der Freiheit wurde, ergänzt worden.

Ausstellung „Raoul Wallenberg lebt“

Im Jahr 2012 fand auch die Eröffnung der neuen Dauerausstellung unseres Museums „Raoul Wallenberg lebt“.

Raoul Wallenberg war ein Schwedischer Diplomat und Philantrop, der im von Nazis besetzten Budapest während der letzten Monate des Zweiten Welt Krieges um die 100.000 ungarische Juden vor einer bereits geplanten Deportation und dem sicheren Tod rettete. Nach der Besetzung Budapests durch die Rote Armee wurde Wallenberg am 17. Januar 1945 verhaftet und nach Moskau gebracht. Seit dem verlor sich jede Spur von ihm. Trotz der internationalen Bewegung mit dem Ziel ihn ausfindig zu machen, bleibt sein Schicksal ein Geheimnis, wodurch niemand in der Lage ist seinen Tod zu akzeptieren.

Die im Jahre 1948 durch den Gründer unseres Museums Dr. Rainer Hildebrandt ins Leben gerufene Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit war eine der an dieser Suche beteiligten Organisationen, die es sich zum Ziel setzte die Wahrheit über das Schicksal Wallenbergs herauszufinden. Diese Ermittlungen wurden durch international anerkannte Persönlichkeiten, wie Albert Einstein und Andrei Sakharov unterstützt.

Bei der Einweihung dieser neuen Ausstellung über Leben, Arbeit und Schicksal von Raoul Wallenberg sprachen Dr. Rudolf Seiters, der Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes, die schwedischer, ungarischer und israelischer Botschafter, sowie Marie Dupuy, die Nichte Raoul Wallenbergs.